Fräuleins und die kleinen großen Dramen

Geschichten voller Missverständnisse

Während ich mit meiner äußerst schwangeren Frau an einem Sonntag Vormittag die schön seichte „Gut zu Vögeln“-Kitschkomödie sah, und versuchte meiner Mitseherin zu beweisen das der darin vorkommende sächselnde WG-Bewerber DEFINITIV von Nora Tschirner gespielt wurde, verlief ich mich bei der Zusammenstellung der lückenlosen Argumentation im Internet. Glücklicherweise muss der Zuschauer bei Filmen dieser Art ja nicht jedes Wort mithören, und kann sich demnach dem Vorbereiten von Argumentationen widmen, welche die Menschheit als Ganzes voranbringen.

Gut zu Vögeln
Auch hier ein Fräulein auf großer Fahrt

Nebenbei bemerkt sollte das App- und PC-Feature der „Anzeige der Szenenbeteiligten im Pause-Modus“ Pflicht für Prime-Streaming-Apps werden, auch für jene auf den Smart TVs. Wer googlet denn heute bitte noch Schauspieler.. das ist ja so 2010.

Bei der Recherche fielen mir jedenfalls einige Fräulein-Blogs in die Hände, angefangen mit Fräulein Freitag. Ansprechende und erfrischend ehrliche Geschichten aus dem Alltag einer Frau, die zufällig Lehrerin ist und beim Schreiben über ihr Leben ihren Job nicht außen vor lässt.

 

Es gibt nur ein Problem: das Gefühl als Mittdreißiger immer irgendwie zu spät zu sein verschonte mich auch hier nicht, sie schreibt seit März diesen Jahres keine Zeile mehr – ziemlich exakt ein Jahr nach Ihrer Kommentarschreiberin Frl. Krise, die ebenfalls plötzlich mit dem Bloggen aufhörte. Was ist da los? Ich verlange lückenlose Aufklärung.

Am Ende fand meine Frau (!) übrigens heraus das es sich wirklich um Nora Tschirner handelte. Was wäre ich nur für ein armes Würstchen ohne sie.

schmasch

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