Warehouse 13

Den Antiquitäten-Stall Einmal ordentlich ausmisten.

Eigentlich mag ich sie ja sehr gern, diese alten Kamellen in denen die Bösen noch böse, die Stories noch einfach und die Schauspieler so ein klein bisschen linkisch sind. Das fühlt sich so ehrlich an, und ein bisschen wie früher.

Schlecht gealtert

Wie das mit alten Trends so ist, so kann man ein paar Jahrzehnte später über sie oft nur noch schmunzeln. Zu unbedarft wirken die Schocker der 70er, die Aufreger der 80er oder die Styles der 90er. Mit den medialen Perlen aus dieser Zeit verhält es sich sehr ähnlich, so dass eine Hommage an diese Zeit eigentlich nur mit einem Augenzwinkern zu schaffen ist.

Im Fall von Warehouse 13 geht die Hommage ziemlich deutlich an Akte X (ohne den Mystery-Horror) und an Indiana Jones (ohne die Action). Heraus kommt eine durchaus sehenswerte Serie die sich durch vergleichsweise dünne Plots mit durchaus sympathischen Charakteren hindurchplätschert. Keine Zeitverschwendung, aber auch kein Schlüpferstürmer. Alles in allem solide gemacht, nur bei den Effekten (okay, wir reden für die erste Staffel von 2009) ist man hier und da zu kurz gesprungen.

Aber nicht trashig, nur eben charmant und selbstironisch. Alles in allem eine ungefährliche Abendunterhaltung, ohne zu viel Anspruch oder Aufregung, die nach 5 Staffeln ihr Ende findet.

Also durchaus einen Blick wert, wenn ihr seichte Unterhaltung für ein paar Wochen sucht.

Noch was?

IMDB.COM: 7,6 / 10 (Link)

rottentomatoes: 85% (Link)

 

Bildzitat: Syfy (Link)

 

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