Girl on the train

Das Leben ist wie ein Faden, zieht man an einem Ende, kommt irgendwann das Knäuel.

Girl on the Train ist genauso. Leider habe ich damals – im Gegensatz zu Frau Schmalzschnitte – das Buch verpasst, aber der Film wurde dem laut ihrem Prädikat mehr als gerecht. Und ich kann ohne Kenntnis des Buchs bestätigen, der Film ist wirklich gut.

Geheimnisvoll bis zum Schluss

Es ist nicht neu, dass schnelle Urteile unseren Ur-Ur-Ur-..-Uropas im Dschungel den haarigen Hintern gerettet haben, denn wenn jemand gefährlich aussieht, war es im Zweifel gesünder nicht genauer nachzufragen. Genau diese evolutionäre Errungenschaft will beim Medienkonsum enttäuscht werden, denn nichts liest oder schaut sich langweiliger als vorhersehbare Geschichten. Und davor muss der ahnungslose Zuschauer bei Tate Taylors „Girl on the train“ nun wirklich keine Angst haben.

Emily Blunt als überfordertes Girl on the Train
Emily Blunt als überfordertes Girl on the Train

Der spoilerfreie Teil der Story ist damit auch schnell erzählt, zumal die Hälfte schon durch den Titel verraten wird. Eine offensichtlich problembelastete Frau fährt Zug und beobachtet Menschen im und außerhalb des Zuges. Leider war es das schon, was ich verraten kann ohne den Entdeckerspass zu gefährden. Aber ich kann euch versprechen, hier werden Handlungen und Figuren so geschickt aufgebaut dass es trotz zahlreicher Handlungsstränge nicht konfus wird und bis zum Ende spannend bleibt.

Also gucken (oder lesen), und dann eine eigene Meinung bilden.

Noch was?

IMDB.COM: 6,5 / 10 (Link)

rottentomatoes: 49% (Link)

 

Bildzitat: Constantin Film (Link)

Bildzitat: Constantin Film (Link)

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