The Accountant

Unterschiede gesellen sich gern.

Ich gebe es zu, ich bin einer dieser Action-Liebhaber. Einer von denen, die neben den ganzen ruhigen und tiefgründigen Filmen auch gerne mal was krachen sehen. Wo ich nicht viel nachdenken muss, wo die Story überschaubar und die Charaktere eindeutig erkennbar sind. Und manche Abende weihe ich in diesem Geiste schon mal vorab, um mich mit hirnlosem Popcorn auf die hirnloses Couch zu setzen und den hirnlosen Film zu genießen. Und werde dann überrascht.

Klassisch unklassisch

Ich kann mich nicht erinnern, dass das schonmal jemand versucht hat. Also in der Form. Und ich will auch nicht sooo viel verraten, denn eigentlich ist schon die Grundstory ein kleiner Spoiler auf den es sich zu freuen lohnt. So wie überhaupt einige Twists im Film stecken, bei denen man vor lauter Action gar nicht dazu kommt vorab drüber nachzudenken. Und somit tatsächlich überrascht wird.

Der Film selbst ist nicht so leicht zu kategorisieren, und schwingt im Verlauf der Handlung zwischen Action-Kino, Drama, Charakterstudie, Romanze, Coming-Of-Age-Biopic hin und her. Ben Affleck, dachte ich mir so, der mit dem netten Gesicht und dem Image als Schwiegersohn-Traum, was soll da schon groß kommen. Außer Muskeln und Knallen und ein bisschen bluten? Und Anna Kendrick? Jon Lithgow? Alles sicher gute und respektable Könner, aber sie versprechen nicht den großen Tiefgang. Es meistern auch nicht alle ihre Rollen so souverän wie die zwei bis drei Protagonisten, trotzdem ist es am Ende stimmig.

Also würde ich vorschlagen: anschalten, anschauen, überraschen lassen. Mir hat es Spaß gemacht, also was kann da schon schiefgehen? 😉

Noch was?

IMDB.COM: 7,4 / 10 (Link)

rottentomatoes: 78% (Link)

 

Bildzitat: Warner Brothers (Link)

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