Auf’m Bolzplatz

Ist halt so wie auf dem Bolzplatz, es geht nicht zwingend darum der Beste zu sein, aber man will zeigen was man kann.

„Ein eigener Blog, jetzt nicht du auch noch.“ Das sagt zu mir mein Spiegelbild, in dessen verschlafene Visage ich jeden Morgen schaue ohne mich zu beschweren. Jetzt hab dich nicht so, denke ich. Es gibt so viele Blogs da draußen, da fällt einer mehr doch gar nicht auf.

„Eben. Also wozu noch einen anlegen?“ Weil jeder Mensch ein natürliches Bedürfnis hat sich mitzuteilen.

„Ja, vielleicht. Aber das heißt sicher nicht, das es auch jeder tun sollte.“ Ich bin aber nicht jeder.

„Nein, du bist das verschlafene Gesicht morgens.“ Du auch, denke ich. Ziemlich kindisch, wird mir klar.

„Denkst du, du. Hast was zu erzählen, was die Leute nicht woanders schon tausend Mal gelesen haben?“ Weiß nicht, aber ein Versuch ist es ja wohl wert. Genau das sage ich diesem überheblichen Abziehbild, was überhaupt nur dann existiert wenn ich einen Spiegel aufsuche. Was weiß der schon, vor allem von Originialitöt. Pah.

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