Before we go 

Immer drauf, auf die geschundene Seele.

Ein Abend daheim ohne Verabredung? Vielleicht noch mit Partner oder Partnerin? Ihr sucht ein bisschen was zum Schmunzeln, ohne Blut, Schreie oder zusammenkrachende Städte? Vielleicht habt ihr hier was gefunden.

Filme und Reden

Richard Linklater machte 1995 einen sehr sympathischen Auftakt zu einem Dreiteiler, der die Kunst der Geh- und Redefilme der breiten Öffentlichkeit zugänglich machte. Die Hauptdarsteller bei Linklater bestachen durch Natürlichkeit und Offenheit, der Zuschauer konnte spüren dass die beiden sich mochten und gut miteinander harmonierten.

In „Before we go“ von Chris Evans – bekannt aus Marvel-Filmen wie auch aus dem bemerkenswerten „Snowpiercer“ – ist die Sympathie des Zuschauers nicht ganz so gleichmäßig auf die Protagonisten verteilt. Während der mittellose Trompetenspieler (auch Chris Evans) mit seiner leicht scheuen aber grundsympathischen Art schnell das Herz des Zuschauers erobert, ist Alice Eve als geheimnisvolle Unbekannte lange Zeit schwer einzuschätzen. Die Frage ob sie nachgibt und wenn ja, wie weit, trägt einen Großteil des Films.

Bis zur Antwort darauf verbringen die zwei eine gemeinsame Nacht in New York, und tauschen zwischendrin Geschichten und Gefühle aus. Es ist nicht ganz großes Kino, kein Film über den man in 10 Jahren noch Lobeshymnen singt – aber ein nettes Stück Unterhaltung, mit soliden Darstellern, ansprechendem Soundtrack und mehr Story als in so manch anderem Schmonz.

Wer sich auf diese Art Filme einlassen kann, dem sei „Before we go“ ans Herz gelegt.

Noch was?

IMDB.COM: 6,9 / 10 (Link)

rottentomatoes: 54% (Link)

 

Bildzitat: Paramount Pictures (Link)

 

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