Mad Dogs

Hunde wollt ihr ewig leben? Wenn das Leben so wirr und verrückt ist wie die Amazon-Serie „Mad Dogs“, dann macht zumindest das Zusehen Spaß.

Ja, ähm .. eigentlich schon. Unter dieser Prämisse hebt die Hure der Collegefreundschaften in dieser gelungenen Neuauflage der britischen Serie von 2011 ihr zerlumptes Kleid und man erfährt, erwartungsgemäß, statt puren Glücks nur fade Enttäuschung. BFF reicht nicht weiter als man die teils beleibten Mittvierziger werfen kann.

Midlife, anyone?

Aber man würde „Mad Dogs“ nicht gerecht, würde man der Serie das reine Bloßstellen der Midlife-Egozentrik unterstellen. Die vier Protagonisten werden durchaus vielschichtiger dargestellt, und genau diese immer wieder auf die Probe gestellte Erwartung des Zuschauers macht die Serie sehenswert.

Realismus sucht man hier vergeblich, aber die irrwitzige Fahrt durch die Abgründe der semi-organisierten Kriminalität sowie der Umgang der weitgehend normalen Menschen damit gelingt vor der malerischen Kulisse sehr gut.

Herrlich wirr die Story, genau so wie die Charaktere.
Herrlich wirr die Story, genau so wie die Charaktere.

Ich habe mich jedenfalls prächtig amüsiert, und kann euch nur empfehlen mal reinzuschauen. Wenn ihr die erste Folge mögt, seid ihr sehr wahrscheinlich bis zum Schluss voll und ganz dabei.

Da kann man seine eigene Krise eigentlich nur noch ehrfurchtsvoll abwarten.

Noch was?

IMDB.COM: 7,6 / 10 (Link)

rottentomatoes: 81% (Link)

 

Bildzitat: Amazon (Link)

Bildzitat: Amazon (Link)

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